Eröffnungstag am 14. Mai 2022

Am Samstag, den 14. Mai 2022 war es endlich soweit: nach 14 Monaten Planung, 17 Gestalter:innengruppen und 9 Gestaltungen und einem erfolgreichen Aktionstag wurden unsere BegegungsBänke endlich eröffnet, sodass sie jeder und jede nutzen kann und Orte des Austausches in Potsdam werden können. Dafür haben wir verschiedenste Künstler:innen, Theaterschauspieler:innen und Musiker:innen aus Potsdam eingeladen, um an vier Standorten der Bänke aufzutreten, das Thema Begegnung künstlerisch aufzuarbeiten und die Bänke einzuweihen.

12 Uhr vor dem Treffpunkt Freizeit: Tänzerin Serja Vesterinen und Theatergruppe Stage Attack

Los ging es mittags um 12 Uhr vor dem Treffpunkt Freizeit. Serja Vesterinen, eine zeitgenössische Tänzerin und Choreografin aus Finnland, die seit 2019 ihren Lebensmittelpunkt in Potsdam hat, bezog die Bank zum Thema Unterwasser in ihre Performance mit ein. Zu einem Lied von Andreas Köthe bewegte sich Serja abwechselnd in schnellen und langsamen Bewegungen dynamisch auf und um die Bank. Ausdrucksstark und emotional fesselte sie das Publikum und entführte die Zuschauer:innen für ein paar Minuten in eine andere Welt. 

Im Anschluss trat der gemeinnützige Theaterverein Stage Attack e.V. mit drei Schauspieler:innen auf. In bunten Kostümen und anfangs mit Masken verhüllt, nahmen sie die Themen unserer Bänke und der Gesprächsstarter auf. So wurde über Superkräfte philosophiert, darüber was eine Begegnung ausmacht, welche Ängste man davor haben kann und wie es wäre unter Wasser zu leben. Stage Attack sorgte für viele Lacher aber ebenso dafür einmal selbst über all die aufgeworfenen Fragen nachzudenken und mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen.

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14 Uhr vor dem Rechenzentrum: Can't spell KWU

Um 14 Uhr gab es eine Premiere: Die Band Can‘t spell KWU, die aus fünf jungen Potsdamer:innen besteht, tritt das aller erste Mal vor Publikum auf! Mit einem Mix aus Indie Rock und Dream Pop begeisterten sie die Zuschauer:innen, sodass es nicht nur eine, sondern gleich zwei Zugaben gab.

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16 Uhr am Bürgerhaus am Schlaatz: Yeon und Dr. 28

Auf der BegegnungsBank zum Thema Märchenwald sitzend, begann der Frontsänger der Potsdamer Band Yeon mit seinem Auftritt. Mit schnellen aber dadurch nicht weniger emotionalen Worten und sanfter Stimme sang er über Liebe, Freundschaft und das Leben. Die Selbstbeschreibung „Lieder von imperfekter Schönheit, die sowohl überwältigen als auch unter die Haut gehen. Texte, die einem sowohl den Verstand rauben als auch zum Nachdenken anregen.“ trifft es perfekt. Fasziniert und gebannt hörten ihm die Besucher:innen vor dem Bürgerhaus am Schlaatz zu.

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Ebenfalls mit Gitarre trat im Anschluss der Potsdamer Musiker Dr. 28 auf. Mit Witz und Humor rief Julius dazu auf während seiner Gitarrenstücke ins Gespräch zu kommen, mit einzustimmen und sich musikalisch wie auch menschlich zu begegnen.

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19 Uhr im freiLand: Cheerleader Alligators, Hermann und Kostja

Die Alligators, das ist eine Gruppe des Cheerleader Potsdam e.V., der seit 2004 mit seinen 40 aktiven Cheerleadern regelmäßig an nationalen und regionalen Meisterschaften teilnimmt. Mit treibender Musik, Tanzeinlagen, Pyramiden und wirbelnden Figuren läuteten sie einen gelungenen Abschluss des Eröffnungstages im freiLand ein.

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So schnell in neue Rollen und Persönlichkeiten schlüpfen wie der Theaterschauspieler Hermann kann kaum jemand. Als völlig unterschiedliche Personen setzte er sich auf die Bank zum Thema Glück und zeigte den Zuschauer:innen wie verschieden der Alltag sein kann, was es heißt aufeinander zu zugehen und wie wichtig Beziehungen im Leben sind.

Nach dem Auftritt vor dem Bürgerhaus am Schlaatz wollten wir Jannick von Yeon noch eine größere Bühne ermöglichen. So ist er abends im freiLand spontan nochmal aufgetreten, hat die Zuschauer:innen aus der Reserve gelockt und zum Tanzen gebracht.

Den Abend abgeschlossen hat der Rapper Kostja. In seinen Texten stellt er sich klar gegen den Einheitsbrei, der die aktuellen Hits dominiert. Für ihn geht es nicht um schnelle Autos und Bling Bling, sondern um die wichtigen Dinge im Leben. Er schreibt über Herzschmerz, die Gesellschaft und die Sehnsucht zu seiner zweiten Heimat Portugal. Ab dem ersten Track waren die Liegestühle leer und das Publikum versammelte sich direkt vor der Bühne, tanzte und sang mit.

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DANKE

Vielen Dank an Serja Vesterinen, Stage Attack, can‘t spell KWU, Jannick von Yeon, Dr. 28, die Alligators, Hermann und Kostja für eure Auftritte! Wir hätten uns keine tolleren, kreativeren und schöneren Auftritte als Einweihung für unsere BegegnungsBänke vorstellen können!

Danke an alle, die als Zuschauer:innen da waren! Egal ob nur für ein Lied oder an jedem Standort: ohne euch wäre es nur halb so schön gewesen.

Danke an alle Freund:innen, Kommiliton:innen und Familienmitglieder, die uns in der Zeit des Projekts und gerade beim Eröffnungstag so sehr unterstützt haben! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.